Ruckeln im Teillastbereich
Ich habe so in Erinnerung, dass Wolle im Leerlauf auf 3,5% einstellt. Stand mal hier im Forum meine ich. Mit den Sportendtöpfen könnte das dann noch etwas höher geworden sein.
Von der Theorie her könnte ich auch die Unterdruckleitung vom Scottoiler abziehen. Dadurch würde der hintere Zylinder mehr Luft bekommen,
das Standgas etwas steigen und der CO-Wert etwas sinken. Nach der AU stecke ich den Schlauch einfach wieder drauf.
Da wo ich immer zur AU hinfahre messen sie immer nur in einem Endtopf.
Ich werde mal schauen ob ich eine Werstatt finde die mal messen.
Gruß
Wolfgang
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Wolfgang_62,index.php?page=Thread&postID=84070#post84070 schrieb:Da wo ich immer zur AU hinfahre messen sie immer nur in einem Endtopf.
Die sind doch durch den Sammler miteinander verbunden oder hast du den bei dir nicht verbaut?
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Laut Wolle geht der Hauptstrom jeweils rechts und links durch. Er hat bei mir zum CO-Wert einstellen auch in den Endtöpfen gemessen.
Ich habe aber auch schon gegenteiliges gehöhrt. Ob es jetzt wirklich einen Unterschied macht zwischen den Messungen im Krümmer und in den Endtöpfen weiß ich nicht.
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Bei meiner letzten AU,hatte ich den Mechaniker extra gebeten an beiden Endtöpfen zu Messen und die Co-werte waren an beiden gleich 2,3% mit Raptor ECU!
Letzten Durchschnittsverbrauch lag bei 5,5L,obwohl ich nicht sonderlich sparsam Fuhr,vielleicht liegts am Widerstand den ich am Gangsensor eingebaut habe ?(

Gruß Jürgen
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Den CO-Wert hat er doch bestimmt im Standgas gemessen. Bei der Fahrt ist der Wert doch wieder anders.
Ich meine der Wert im Standgas ist für den Verbrauch zu vernachlässigen.
Du musst mit der ner Lamdasonde doch sehen wie sich der Wert während der Fahrt verändert.
Den Widerstand am Gangsensor hab ich auch und er hat bei mir keinen Einfluß auf den Verbrauch.
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Öhhm.. warum haben wir Deutschen eigentlich immer so ein "Gschiss" mit Abgaswerte usw.??? In Portugal z.B. brauchen Motorräder nicht zum TÜV!!!
Soviel zur "Europäischen Union" :whistling: .

Gruß Roady
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Wolfgang,bei der Lambdaanzeige wird das Luft/Benzinverhältnis gemessen und die Anzeige reagiert ziemlich schnell auf jede Veränderung!Ob das mit einem Co-Tester auch geht? die sind doch ziemlich Träge und wie sollte der CO-Gehalt bei den verschiedenen Lastzuständen aussehen, was wäre der Idealwert?

Gruß Jürgen
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Hallo Jürgen,
ich wollte oben nur sagen, dass man vom CO-Wert im Stand nicht auf den Verbrauch wärend der Fahrt schließen kann.
Der Gang-Sensor soll nur einen Einfluss auf den Zündzeitpunkt haben.
Wie weit bist du mit der Yosh - Box? Mit der Lamda-Sonde bist du natürlich der optimale Testkanidat.
Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
Leider finde ich keine Zeit mehr für die Navi,Urlaub ist vorbei und die alte Bude die ich mir an den Hals hängte raubt den rest der Zeit!
Aber ich hab ja ein Power Comander den man auch manuel einsetzen kann so wie die Yosi-Box!Dazu eine kleine Geschichte!
2010 Plante ich wie immer eine Biketour mit meinem Freund der eine BMW 1200Gs fährt und mit einem Verbrauch um die 5L aufwarten konnte und dies lies er mich an jeder Tanke spüren indem er immer höhnisch Lächelte wenns an Bezahlen ging,innerlich Kochte ich und das merkte er wohl,ausserdem haben wir beide wahrscheinlich Schwabengene in uns :daumen: Aufjedenfall beschloss ich alles mögliche zutun um ihm das Grinsen beim Tanken aus dem Gesicht zu nehmen,schlieslich hat die GS eine Menge nachteile was den Verbrauch betreffen sollte,mehr Hubraum,schlechtere Aeodynamic,Lufkühlung,Kat,Kardanantreib,groberes Reifenprofil aber sie hat auch zwei entscheideten vorteile,eine nahezu ausgereifte Lambdagesteuerte Einspritzanlange und einen Overdrivespargang!
Meine Navi war ein Jahr zuvor in Bingen und lief auch ganz ordenlich,sie hatte einen Verbrauch an die 7L was ja auch normal sein sollte,aber ich wollte an die 5L Marke vielleicht sogar darunter!Also gings erstmal an die Übersetzung um die Drehzahl zusenken wurde vorne ein 17er Ritzel verbaut,dieses sollte den Overdrive der GS Kompensieren dann würde ein Schalter an den Lenker gebaut um Früher aus der Lehrlaufmap zukommen indem ich dem ECU 85° vorkaugelte,dieser erwies sich als sehr nützlich,ein Kettenöler wurde verbaut um die Reibung zu reduzieren,Reifendruck erhöht,Power Comander mit 0map(Durchschleife) und zur Überwachung eine Lambdabreitbandanzeige!
So ging es nun in richtung Pyrenäen,erstmal A5 bei Mulhouse über die Grenze und nach 230Km ging bei mir schon die Tanklampe an,dies war sehr enttäuschend bei all den massnahmen keine besseren Verbrauchswerte ?( Also sah ich in das Grinsende das diesesmal nochstärker ausgeprägt war als sonst ;( Machen konnte ich nichts da der PC unter der Sitzbank war und diese war zugepackt,also kam ich erst immer Abends an den PC.Unter beobachtung der Lambdaanzeigen verstellte ich vorsichtig immer nur kleine Schritte und was soll ich sagen der Verbrauch verbesserte sich merklich ich kam immer näher an die GS heran,ziemlich an Schluss unserer Tour war es dann soweit,der Tageskilometerzähler zeigte 378KM seit dem lezten Tankstop,mein Kumpel überholte mich(was eher aussergewöhnlich ist) und Steuerte die nächste Tanke an,er hatte Angst stehen zubleiben wegen Spritmangel,beim Tanken war dann Gleichstand 4,8L mit viel Gepäck im Bergland,seit diesem Tag ist auch das Grinsen aus dem Gesicht meines GS Kumpels verschwunden,ich habs geschafft allerding war der Lambdawert sehr Grenzwertig über 15/1 um den Motor nicht Thermisch zu Überfordern hab ich die Werte dann wieder dann zurückgenommen!
Gruß Jürgen
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So heute habe ich den ersten Test gemacht.
Wie Oben beschrieben habe ich für den Low Bereich 2,5V vorgegeben und damit wieder die Werkseinstelung gesetzt.
Vom Betätigen des Anlassers bis zum Anspringen des Motors vergehen ca. 3 Sekunden. Das ist so wie immer.
Danach geht die Drehzahl kurz auf 3.500U/Min und dann auf 2.000U/Min. Etwa 200U/Min mehr als voeher aber der Motor läuft deutlich gleichmäßiger als vorher.
In der Warmlaufphase läuft der Motor deutlich besser als vorher. Im warmen Zustand ist der Motorlauf etwa gleich. Bei 4.000U/Min meine ich
das der Motor etwas ruhiger läuft als vorher.
Anschließend bin ich eine Teststecke von 76 km, mit etwas Stadt, Landstraße und Autobahn gefahren. Ich habe den Motor dabei ausschließlich im Low Bereich gefahren. Immer bei 4.000U/Min geschaltet und auch auf der Autobahn ca. 16km mit Tempo 100km/h und 4.000Um/min. im 6.Gang gefahren.
Danach wieder zur Tanke und vollgetankt. 3,9 Liter und der Tank war wieder randvoll.
Das macht 5,1L/100km. Na bitte, geht doch. Unter gleichen Bedingungen habe ich vorher 6,5L/100km verbraucht.
Gruß
Wolfgang
[*][Bild: cav.smiley_emot2.gif]
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Wie, wo, was, max. 4.000 upm, ich bewege meine Diva eigentlich nie unter 4000.
Als ich wie schon geschrieben neulich mal im " gemütlich Modus " unterwegs war und " nur " 6.5 l gebraucht habe , waren's a immer so zwischen
4.000-6.500 upm. Bin ich ein Naviquäler , muss ich mich schämen.
Zwischen 3.000- 5.000 upm vibriert meine so unangenehm, Na ja, evtl. ändert sich das wenn i bei Wolle in Bingen war. :-)
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Ich hatte ja gestern die Einspritmenge im unteren Drehzahlband, Stellung "L" bei der Josh-Box, verändert.
Aus diesem Grund habe ich natürlich auch im unteren Drehzahlbereich getestet.
Nachdem der Test so erfolgreich war habe ich auch in die Drehzahlbänder "M" und "H" wieder die original Werte geschrieben.
Bei 4.000upm läuft meine Navi ruhiger als meine 600Bandit mit vier Zylindern.
Ich werde in den nächsten Tagen berichten wie der Verbrauch unter Fahrbedingungen mit höherer Drehzahl ist.
Gruß
Wolfgang
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Offenbar hat die Änderung auf Normalwerte nur Vorteile. Ich frage mich, was der Wolle mit seiner Einstellung erreichen wollte.

Ich verstehe das Prinzip der Box noch nicht ganz. Woher weiß diese, wieviel Kraftstoff in der Werkseinstellung in den jeweiligen Bereichen eingespritzt wird? Einfach auf 2,5 V stellen und dann haben wir den Wert vom Werk?
Irgendwo im TL-Forum habe ich auch mal gelesen, daß einmal geändert, die Werkseinstellung nicht mehr hergestellt werden kann.
Grüße Georgios

"Absorb what is useful, discard what is useless, add what is uniquely your own."

"It's a shame that stupidity can't be converted into a usable energy source."

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In der Beschreibung steht das 2,5V die Werkseinstellung wieder herstellt. Die Josh-Box ist aber eigendlich nicht für die Navi sondern für die TL1000. Vielleicht passt das für die Navi gar nicht. Ich weis auch nicht ob jede Navi vor der Auslieferung individuell abgestimmt wurde.
Auf dem Weg zur Arbeit ist mir die Navi Heute einmal beim Anfahren ausgegangen. Auf dem Rückweg auch einmal.
Ich hoffe ich habe sie jetzt nicht zu mager eingestellt. Ich glaube der Effekt tritt auf wenn sie etwas länger im Stand läuft und ich dann anfahre. z.B. vor einer roten Ampel. Ein Bekannter, der vor ein paar Jahren auch eine Navi hatte, hat mir auch berichtet das seine Navi gelegentlich mal beim Anfahren ausging.
Wie sieht das bei Euch aus?
Gruß
Wolfgang
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Meine geht eigentlich nie aus, es sei denn, ich gebe zu wenig Gas. Das ist dann aber mein Fehler.

Mein Verbrauch liegt so um 5L. Die Schaltpunkte sind zwischen 3500-4500 upm, manchmal auch höher, aber nicht zu oft. Ich fahre fast nur Landstraßen, keine Stadt oder AB. Außer auf Reisen, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Ich glaube es wäre am besten, wenn Du ein Lambda-Meßgerät hättest, mit dem Du unter sämtlichen Lastzuständen und Drehzahlbereichen das Verhältnis ablesen kannst.

Aber das Du jetzt im L viel zu mager bist, dagegen spricht eigentlich, daß nichts ruckelt oder knallt.
Grüße Georgios

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Kann gut sein das die TL andere Werte hat,als ich an meinem PC mit verschiedenen Einstellungen experimentierte kam es auch vor das sie beim anfahren Abstellte,aber soweit ich das in Erinnerung habe ging ich in richtung Anfetten,kann vielleicht jetzt sein das deine Navi zu Fett läuft!
Gruß Jürgen
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Es würde mich wundern, wenn die TL die selben Werte hätte. Es ist dort ja alles anders. Airbox, Auspuffanlage,...

Das macht aber vielleicht nichts. Hauptsache man kann die Werte ändern und wieder zurück auf den Ausgangswert gehen.
Grüße Georgios

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Hi Christian
Du hast doch auch ein Steuergerät v. der raptor oder nicht ?
Dann müßte sie doch viel besser laufen....oder ist deine doch resitenz gegen alles was gut tut :thumbsup:
Gruß Peter
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So jetzt habe ich noch mal den mittleren Bereich getestet. Zügige Fahrt. Stadt, Landstraße, Autobahn. Drehzahlen bis 7.000UpM.
Verbrauch 5,7L. Ausgegangen ist sie nicht mehr.
Ich schätze schon, dass sich Cagiva auch an den Standard 2,5V gleich Grundstellung / Werkseinstellung gehalten hat.
Gruß
Wolfgang
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Das hört sich doch gut an. :daumen:
Grüße Georgios

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schwabenpeter,index.php?page=Thread&postID=84126#post84126 schrieb:Hi Christian
Du hast doch auch ein Steuergerät v. der raptor oder nicht ?
Dann müßte sie doch viel besser laufen....oder ist deine doch resitenz gegen alles was gut tut :thumbsup:
Gruß Peter




Hi Peter,
Jepp, hab eine ECU von ner Raptor, und sie läuft ganz gut, knallt aber wie Sau, CO 1,2%
Das nervige vibrieren beim gasgeben zwischen 3.000-5.000upm für ich auf evtl. Ventile zurück die eingestellt werden müssen, da dies erst auf den letzten Ca. 5.000 km auffällig wurde und die ECU scho länger drinn ist.
Wolle wirds schon hinbekommen :-)
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in letzter Zeit ziegte meine Diva im Standgas,sie lief recht unrund und stellte des öffteren einfach ab :thumbdown:
Hab dann Heute den Gangsensorwiderstand den ich vor Wochen mal eingebaut hatte wieder abgebaut und siehe da sie läuft wieder viel ruhiger bei Standgas und auch kein Abstellen mehr,auch die Lambdaanzeige zeigt wieder ein etwas fetteres Gemisch an!So hat der Widerstand also doch einen einfluß auf die Gemischaufbereitung und das schon ab Standgas und jetzt weiß ich auch warum meine Diva in letzter zeit so sparsam war :licht:
Gruß Jürgen
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Und ich dachte immer, der Widerstand lässt den Motor fetter laufen ===> mehr Leistung.
Grüße Georgios

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Hallo Wenzel,
hast du diese Version gewählt?
Möglichkeit Nr. 3
Weiter unten im TL 1000 Forum hat sich mal einer die Mühe gemacht und den Gangsensor ausgemessen. Das Ergebnis war:

1.) Die Originalwerte des Gangsensors.
1.Gang - 560 Ohm

2.Gang - 820 Ohm

3.Gang - 1,5 kOhm

4.Gang - 2,7 kOhm

5.Gang - 6,8 kOhm

6.Gang - 15 kiloöhmer

2.) Das Prinzip.
Nun geht es darum, die Drosselung im 2.und 3. zu umgehen.
Jetzt kommts:
Wenn man nun einen 2 (in Worten:zwei) kOhm Widerstand IN REIHE zum Gangsensor schaltet, erhält man im
1.Gang: ... 560Ohm + 2kOhm = 2,5kOhm --> aha! 4.Gang

2.Gang: ... 820Ohm + 2kOhm = 2,8kOhm --> genausogut 4.Gang

3.Gang: ... 1,5kOhm + 2kOhm= 3,5kOhm --> immer noch 4.Gang

4.Gang: ... 2,7 + 2 = 4,7kOhm --> 4. oder 5. ? egal!

5.Gang: ... 6,8 + 2 = 8,8kOhm --> 5.

6.Gang: ... 15 + 2 = 17kOhm ----->> 6.Gang zum Autobahnrasen!

3.) Die eigentliche Erklärung.
Der Rechenknecht in seiner schwarzen Kiste (ndt:Bläck Box) kann eh keine Widerstände, sondern nur Spannungen messen. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Gänge trotz Serienwiderstand erkannt werden, zumal die Bordspannung locker mal um 1-2V schwanken kann.
4.) Die Gesamteinbauanleitung Langer Schreibe, schwacher Sinn: Pinkfarbenes Kabel auftrennen, 2kOhm Widerstand einlöten, isolieren, ferdisch.
Ab jetzt müßte in den unteren Gängen der 4. simuliert sein.
Eigentlich gar nicht so schwierig. Nix mit Kupplungsdeckel abbauen und Gangsensorbrücken umlöten!!! Die Originalwerte des Sensors werden einfach mit 2kilo Ohm addiert und ferdisch. Siehe Tabelle. So alles Klar?
Ich habe diese Version über einen Schalter. Mein Motor läuft nicht unruhig im Stand. Einen Einfluß auf den Verbrauch hat das bei mir auch nicht.
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Vor einiger Zeit habe ich mal gefragt wofür die Düsen in den Unterdruckschleuchen sind.
Jetzt weis ich wofür. Wenn man beim Synchronisieren mit dem Twin-Max nur in einem Schlauch eine Düse hat
ist ein Synchronisieren nicht möglich. Der Druck an dem Schlauch mit der Düse ist erheblich höher.
Warum das so ist kann ich mir nicht erklären. Da muss ich wohl ein Defizit in Grundlagen Physik haben.
Ich habe meine Synchronisierung Heute noch mal getestet. Im Fahrbetrieb schwankt die Anzeige bei max. Empfindlichkeit um +-1.
Da bei meiner TP Einstellung erst bei bei 2.000UpM der Balken von der Mitte nach oben springt habe ich mal die Spannung am TP b.z.w. an der ECU grau-oranges Kabel gemessen.
Die Spannung war 1,6 V ohne Gas und bei Vollgas 3V.
Das hat mich sehr gewunder da es laut WHB 1,1 und 4,4 V sein sollen.
Dann habe ich das TP von der TL1000 Einspritzanlage gemessen. Da passten die Werte.
Könnt Ihr euch das erklären?
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Hallo Wolfgang
Es war Version 3,hab mir nochmal Gedanken gemacht und eine mögliche ursache für den schlechten Leerlauf, könnten Kontaktprobleme gewesen sein,ich werde mir aufjedenfall diese Woche noch einen besseren Adapter bauen um dieses Jahr nochmal Testen zu können!
bis dann Jürgen.
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Hallo,
jetzt läuft die Navi bestens.Nach dem Besuch im Bikeroffice Bingen bin ich hochzufrieden mit dem Ergebnis und kann den Laden nur weiterempfehlen. :möppi:
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Hallo Formel1renner,
hat Wolle dir die Navi auf dem Leistungspüfstand eingestellt?
Wie ist dein Verbrauch jetzt?
Ich habe mit der Werkseinstelung 2,5V noch ein bischen getestet.
Jeden Tag 16km zur Arbeit und wieder zurück. Stadtverkehr mit Stau und etwas Landstrasse.
Etwa die Hälfte der Strecke ist die Navi unter 81 Grad also in der Kaltlaufphase.
Nach 240km ging die Tankleuchte an. 16 Liter getankt. Das macht dann wieder stolze 6,6l/100km.
In der Warmlaufphase läuft die Navi viel zu fett.
Ich hab dann noch mal einen Test mit 1,8V, -5% gemacht. Im kalten Zustand läuft der Motor dann noch mal ein bischer höher. Etwa bei 2.200UpM. Im Fahrbetrieb merkt man keinen wesentlichen Unterschied.
Der warme Motor nimmt im Bereich von 1.300 bis 2.000UpM jetzt noch etwas schlechter Gas an als bei 2,5 V, Werkseinstellung.
Also noch mal einen Test mit +5% gemacht. Im Bereich von 1.300 bis 2.000UpM dreht der Motor deutlich sauberer hoch. Bei Drehzahlen darüber kann ich keinen Unterschied feststellen.
Wenn der Tank etwas leerer ist werde ich noch einmal mein TP messen. 1,6V ohne Gas und 3V bei Vollgas kann eigentlich nicht sein. Bei 1,6V dürfte der Strich doch nicht mehr in der Mitte stehen.
Ich vermute das ich beim Messen mit der Nadel an der ECU einen Kurzschuss zwischen Klemme 1 und 2 gebaut habe. Klemme 1 ist der Eingang vom IAP (Ansaugluftdruck). Dort sollen nach WHB im Leerlauf ca. 1,8V anliegen.
Wenn nicht ist mein TP wohl def.
Gruß
Wolfgang
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Ich habe gerade noch eimal den Spanungswert vom TP an Klemme 2 der ECU und Masse gemessen.
Diesmal hatte ich genau 1,11V ohne Gas und 4,2V bei Vollgas. Motor aus.
Bei mir springt der Balken bei 2.000U/Min von der Mitte nach oben.
Bei den im WHB angegebe 1,1V springt der Balken also nicht schon bei 1.500UpM nach oben sondern erst später.
Gruß
Wolfgang
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Interessant. Stellst Du jetzt nach Spannung ein oder nach Balken?
Grüße Georgios

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Das letzte Mal hatte ich nach dem Balken eingestellt. Ich schätze aber nach Spannung einstellen ist genauer.
Die 1,1V habe ich bei eingeschalteter Zündung und Motor aus gemessen. Batteriespannung war 12,5V.
Bei laufendem Motor habe ich die Spannung nicht mehr gemessen. Ich glaube aber nicht das sich die Spannung am TP dann noch ändert.
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So Heute war der Tag der Wahrheit. 01.10, Hauptuntersuchung.
Nach kurzer gründlicher Untersuchung, alles ok.
Dann Aufbau des Messgerätes für die Abgasmessung. Hat etwas lange gedauert. Wassertemperatur 95Grad.
CO-Wert in beiden Töpfen ca. 6%. Komentar des Prüfers: Das ist viel zu viel.
Mein Kommentar: Die ist jetzt schon sehr warm, da wird zum kühlen des Motors noch zusätzlich Benzin eingespritzt.
Kann ich noch eine Runde zum Abkühlen fahren? Prüfer: ok.
Dann bin ich um die nächste Ecke gefahren und habe mit der Yosh-Box die Werte für das Standgas auf Werkseinstellung, 2,5V gesetzt und sicherheitshalber für das L-Band ca. 1.500 bis 4.000UpM noch mal -5%.
Zurück zu Messung. Prüfer ist schon an einem anderen Auto. Wieder kurz warten. Motor ist wieder über 90Grad.
Neue Messung CO-Wert auf beiden Töpfen ca. 0,3%. Prüfer super Wert.
Am Leerlauf hat sich vom Laufverhalten nichts geändert. Läuft noch genau wie vorher auf 1.300UpM.
Auch genauso ruhig und gleichmäßig. Mein Eindruck ist aber, dass sie im Stadverkehr schneller warm wird.
Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
Glückwunsch zur neuen Plakette :daumen:
Wie hoch war die Spannung beim Erstenmal ASU,also bei den 6% Co denn?
Gruß Jürgen
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Den Spannungswert im Leerlauf weis ich leider nicht. Das war noch die Einstellung aus Bingen mit der Serienanlage.
Das L-Band hatte ich auf 3,2V, +5% stehen.
Gruß
Wolfgang
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Gratuliere auch zur Plakette. :daumen:

Kann man schon ein Resümee ziehen? Leider gibt es nicht immer vorher/nachher-Werte.
Grüße Georgios

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Zusammenfasend kann ich sagen, dass 5 % Bezin mehr oder weniger beim Fahren nicht wirklich spürbar sind.
Mit der Werkseinstellung im Standgas, CO 0,3%, habe ich festgestellt, dass der Effeckt " etwas weniger Kraft beim Anfahren, wieder stärker wird. Er verschwindet jetzt auch nicht mehr komplett wenn ich das L-Band wieder auf + 5% setze. Ob die Absenkung von 6% auf 0,3% im Standgas einen merkbaren Einfluß auf den Verbauch hat weis ich noch nicht. Ich bin mir auch nicht sicher ob das gut ist den Motor im Standgas so mager laufen zu lassen.
2% sind vielleicht besser.
Im kalten Zustand läuft sie immer noch gut. Kein Anzeichen von "Anfahrschwäche". Da scheint jede Menge zusätzliches Bezin eingespritzt zu werden.
Der Benzinverbauch insgesamt ist auf jeden Fall deutlich geringer.
Ich habe Heute noch mal die Synchronisierung überprüft und geringfügig geändert. Beim Anfahren zwischen 1.300UpM und 2.000UpM ist sie mit dem TwinMax auf maximaler Empfindlickeit 100% synchron. Über 2.000UpM zieht dann der vordere Zylinder +1 mehr. Beim Fahren merkt man das nicht.
Man kommt an die Schraube für die Drosselklappe super drann mit einem sehr langen Schraubendreher, wenn man Gas gibt. Der Motor muss dazu natürlich kurz ausgestellt werden. Da +-1 auf der TwinMax-Skala nur etwa eine viertel Umdrehung an der Schraube ausmacht, kann man sich auch so gut an den Synchronpunkt tasten.
Wichtig ist das in beiden Schläuchen die 1mm Düsen sind.
Ich vermute, dass ich den Rest von 1 Skalenteil noch über die Gemischschrauben rausholen könnte. Ich bezweifle aber das man dies wirklich merkt.
Da ich immer vorher an der ausgebauten Einspritzanlage von der TL1000 übe, ist mir aufgefallen das die Anschlagschraube vom Drosselklappengestänge ungefähr den Punkt Drosselklappe hintere Zylinder zu markiert.
Weiterdrehen in diese Richtung macht dann keinen Sinn. Mehr als zu geht nicht. Dreht man doch weiter wird irgendwann die vordere Drosselklappe aufgedrückt und man ist dann total asynchron.
Gruß
Wolfgang
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Danke für deine Tips, Wolfgang.

Wenn ich bei mir einstelle, wird mir das helfen.
Grüße Georgios

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Wolfgang_62,index.php?page=Thread&postID=84645#post84645 schrieb:Im kalten Zustand läuft sie immer noch gut. Kein Anzeichen von "Anfahrschwäche". Da scheint jede Menge zusätzliches Bezin eingespritzt zu werden.

Wolfgang,ich hab mir einen Schalter an Lenker Montiert mit dem man ca 90° Wassertemperatur Simulieren kann,das heißt wenn der Motor etwa 40-50° erreicht hat schalte ich ein und komm somit aus der Kaltlaufmap,die bis etwa 81° aktiv ist,das Spart Kraftstoff und die Niva läuft dann auch etwas Ruhiger,gerade bei Kühlerem Wetter oder Gebirgsfahrten ist das spürbar!
Gruß Jürgen
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Hallo Jürgen,
so ein Schalter ist bestimmt nicht schlecht. Auch den Schalter für den Lüfter finde ich eine gute Idee.
Ich glaube aber nicht, dass die Navi eine eigene Map für den Kaltlauf hat. Zumindest kann ich mir dann nicht erklären warum sich die Drehzahl beim Starten des kalten Motors um 200UpM erhöht wenn ich das L-Band auf -5% stelle.
Was meinst Du sind die 0,3% CO bereits schädlich für den Motor?
Kann man mit deiner Lamdasonde auch brauchbar messen wenn man sie nur in einen Endtopf klemmt?
Die Schrauben an meinem Krümmer vorne sind stark verrostet. Ich vermute sie werden abreißen wenn ich versuche sie zu lösen um den Krümmer auszubauen.
Gruß
Wolfgang
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Hi Wezell
Also nach all den Jahren ist mir aufgefallen , das die Navi bei kühleren und feuchten Wetter am besten läuft. Läuft dann wie eine "Nähmaschine" statt einem "Traktor :thumbup: ".
Dies ist natürlich etwas übertrieben , aber sobald ich in südliche Gefilde komme und dann noch manchmal schlechteren Sprit erwische , ist es vorbei mit mit der " Nähmaschine "
Mich würde es noch einmal interessieren , wie Pejo seine Navi mit PC läuft. Leider ist diese Vergleichstestfahrt schon einige Jahre her...2009.
Gruß Peter
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Hi Peter,
bei mir ist es genau andersrum, je waermer es draussen ist desto besser laeuft sie.

Gruss Christian
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Wolfgang,dein Namensvetter aus Bingen hatte das mit der Kaltlaufmap mal erwähnt und das glaube ich auch,denn bei 81° passiert Definitiv was mit der Einspritzung!
Ob die 0,3% nun zuwenig sind kannst du vielleicht mit der Zündkerzenfarbe herausfinden,indem du deine Navi längere Zeit im Leerlauf warmlaufen lässt,denke 15-20Min sollten reichen,braun ist eine schöne Farbe :daumen:
Zu der Lambdaanzeige,ob die nun 100% genaue Werte Anzeigt kann ich dir nicht sagen,aber sie reagiert auf jede kleinigkeit z.b wird Beschleunigt magert das Gemisch erstmal ziemlich ab bevor Reale Werte kommen,das zeigt das die Anzeigt schneller ist als unsere doch schon etwas betagte Einspritzanlage,die Anzeige verriet mir auch das unsere Navi eine Schubabschaltung hat,diese ist aber nur oberhalb von 4000U/min wirksam :daumen:

Peter,vielleicht gönne ich mir nächstes Jahr das hier,das sollte unsere betagte Einspritzung aufwerten und in Richtung zukunft gehen 8o

http://www.mad-d.ch/attachments/063_Bedi...0v1.05.pdf

Gruß Jürgen
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Hi Wezell
Den AFN Tuner hat mir mal mein Werkstattmeister empfohlen.DEr Rechner soll auf jede Veränderung v. äußeren Bedingung sich darauf einstellen. Wenn man die Bedingungen der Fa. überfliegt , darf man dieses Gerät nicht im öffentlichen Bereich installieren , das ist die Voraussetzung beim kauf. Dies kann man bestimmt irgendwie übergehen.
Das nächste Problem , für eine Cagiva gibt es diesen Rechner nicht, wenn ich es richtig gelesen habe. Noch ein Problem , man muß noch einen orginalen Sammler haben wo beide Krümmer zusammen führen , wegen dem Meßpkt. Manch einer hat schon den verlängerten Krümmer um das Federbein ohne Sammler.
na gut , wenn dieser so funzt wie man es so hört , ist es die Anschaffung wirklich zum überlegen. Kostenpunkt müßte um die 1000 Euro sein.... :whistling:
Gruß Peter
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Hi Peter
1000€ das kann ich mir nicht vorstellen,vielleicht wenn man sich den in der Werkstatt einbauen lässt,kaufpreis soll ca 400-500€ sein und es gibt den Tuner für Suzuki sollte also auch für unsern TL-Motor passen,das mit dem öffentlichen Bereich ist ja beim PC das gleiche!
Also Reitzvoll ist das ganze und wenn man seine Navi noch einige Jahre behalten möchte ist der Tuner doch Gerechtfertigt,oder :whistling:
Gruß Jürgen
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Ich will wieder die alten Vergaser zurück. So ein AFR sollte schon ab Werk eingebaut sein.
Grüße Georgios

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Hi Wezell
Habe ein bisschen gegoogelt , für eine DUC waren die Kosten so wie du beschrieben hast. Wenn dies stimmen würde , und alles so funzt , ist der Preis mehr als gerechtfertigt.
PC 3 inkl Probeläufe ist man auch bei ca. 600 - 700 Euro dabei.
Gruß Peter
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Georgios
Aktuelle Bikes haben so eine Lambdagesteuerte Einspritzanlage,deshalb sind die neuen Bikes auch so sparsam,wie z.b die 1200GS mein Kumpel hat ein Durchschnittsverbrauch von 4,9L :thumbsup:

Peter,das Hört sich gut an :thumbsup:

Gruß Jürgen
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Hi Wezell
Habe gerade eine Anfrage bei einem SUSI Händler gemacht....mal sehen was heraus kommt
Gruß Peter
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Da bin ich jetzt aber mal gespannt,laut Wolfgang von BO soll der AFR-Tuner auch bei uns Funktionieren,mal sehn was deine Werkstatt dazu erzählt!
Gruß Jürgen
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wezell,index.php?page=Thread&postID=84663#post84663 schrieb:Georgios
Aktuelle Bikes haben so eine Lambdagesteuerte Einspritzanlage,deshalb sind die neuen Bikes auch so sparsam,wie z.b die 1200GS mein Kumpel hat ein Durchschnittsverbrauch von 4,9L :thumbsup:
Ja Jürgen, da hast Du natürlich recht.
Grüße Georgios

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